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ABZOCKE !! Verzugsschaden gemäss Art. 106 OR

Mit Verzugsschaden – „Blödsinn“ gem. Artikel 106 OR,versuchen Inkasso-Büros immer wieder – ganz bewusst – mit einem dafür (leider für die Inkassofirmen)  nicht in Frage kommenden Gesetzeshinweis, unzulässige Einschüchterung auszuüben.

Dies mutet mich gar an, all diesen Inkassofirmen gewerbsmässigen Betrug im ganz grossen Stil zu unterstellen (es geht ja schliesslich auch um ein Milliardengeschäft).
Sollte sich eine Inkassofirma durch meine Behauptung in Ihrer Ehre „verletzt“ fühlen, klagen Sie mich bitte an!
Ich „brenne“ auf eine gerichtliche Auseinandersetzung mit diesen „hinterlistigen, dreisten Geldeintreibern“.

 

14769220_ml_Achtung Abzocke_25.08.2013

Inkasso-Firmen verdienen Millionen mit ihrer gesetzeswidrigen Verzugsschaden-Masche – Verzugsschaden gem. Art. 106 OR ist nicht geschuldet!!

 

Sollten auch Sie von einem Inkassobüro mit dieser „Verzugsschaden-Irreführung“ belästigt werden, können Sie sich gerne bei mir melden.

 

Laut SchKG Art. 27 Abs. 3 dürfen Kosten, die durch das Beauftragen eines Inkassobüros entstehen, nicht dem Schuldner belastet werden. Der von den Inkasso-Büros erhobene Verzugsschaden verstösst eindeutig gegen diese Gesetzesbestimmung.

Schauen Sie auch hier:
Musterbrief der Stiftung für Konsumentenschutz:

Zahlen Sie nicht den unzulässigen Verzugsschaden!

10_01_musterbrief_inkassofirmen_24.08.2013


Im Kassensturz wurden die unseriösen Methoden der Schweizer Inkassounternehmen schon des öferten angeprangert.

 

oder: lesen Sie dazu auch einen Bericht im „Beobachter“

 

Ein Aufwand für ein Inkasso ist kein Schaden, sondern eine normale Tätigkeit eines Unternehmens. Es handelt sich also bei Verzugsschaden vielmehr um ein Zusatzeinkommen von Geldeintreibungsinstituten, welches diese vom ahnungslosen Schuldner bezahlt haben möchten.

 

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23 Comments
  1. Thomas permalink am 15.08.2015, 18:05

    Hallo Patrick

    Meine Frau ist in der selben Situation wie du. Ebenfalls stellt sich mir die Frage ob sie den Verzugsschaden bezahlen muss da dieser in den Swisscom AGB’s verankert ist. Hast du für dein Problem schon eine Lösung gefunden? Und an wen ist der geforderte Betrag zu überweisen? Swisscom oder Alphapay?

    Beste Grüsse Thomas

  2. Theo permalink am 11.08.2015, 17:23

    ACHTUNG!!!

    EOS Schweiz AG

    Löscht trotz Zahlung nicht die Einträge aus dem Betreibungsregister

    besser nicht die Rechnung zahlen da man eh drin steht

  3. Karin permalink am 07.07.2015, 18:41

    Hallo zusammen.

    Ich habe eine gerechtfertigte Rechnung der Firma Faibels in der Höhe von CHF 248.95 leider nicht rechtzeitig bezahlt. Ich weiss nicht, wie mir die Mahnung entgehen konnte, aber wegen Prüfungsstress und sonstigem Stress ist das wohl passiert. Ich hatte noch nie in meinem Leben eine Inkasso-Firma am Hals oder gar eine Betreibung.

    Jedenfalls hat die Firma Faibels mir nun das Inkassobüro infoscore Inkasso AG auf den Hals gehetzt. Dieses Inkassobüro hat mir nebst der Hauptforderung noch Zinsen (5%), Mahnkosten von CHF 20 auch noch „Verzugsschaden gemäss Art. 106 OR“ verrechnet.

    In der Zwischenzeit hatte ich die Rechnung von CHF 248.95 + Mahnspesen CHF 20 direkt an die Firma Faibels überwiesen und habe gestern das Inkassobüro darüber informiert. Ich habe das Inkassobüro auch darauf aufmerksam gemacht, dass sie kein Recht auf „Verzugsschaden“ hätten und dass ich diesen nicht bezahlen werden. Mir ist klar, dass ich noch die CHF 2.20 für die Zinsen bezahlen muss, aber den Rest nicht.

    Die Antwort vom Inkassobüro kam postwendend:

    Wir haben Ihren Einwand zu den Inkassokosten zur Kenntnis genommen, vertreten aber eine andere Auffassung.

    Die Auffassung, dass in Nachachtung von Art. 27 Abs. 3 SchKG der Verzugsschaden (Inkassokosten) nicht dem säumigen bzw. vertragsbrüchigen Schuldner überbunden werden dürfe, ist falsch:
    Der sich im Verzug befindliche Schuldner muss nicht nur gemäss Art. 104 OR Verzugszinsen bezahlen, sondern ist gemäss Art. 106 OR zudem auch verpflichtet, dem Gläubiger den zusätzlichen Verzugsschaden zu ersetzen. Dazu gehören insbesondere die Inkasso- und Rechtsverfolgungs-kosten, die der säumige Schuldner mit seinem vertragsbrüchigen Verhalten verursacht hat.
    Art. 27 Abs. 3 SchKG sieht lediglich für das eigentliche Betreibungs- und Konkursverfahren (insbesondere das Ausfüllen und Einreichen des Betreibungsbegehrens) eine Ausnahme von dieser Kostentragungspflicht des Schuldners vor. Zieht der Gläubiger dafür einen Vertreter oder Berater bei, dürfen die dadurch entstandenen Kosten nicht auf den Schuldner überwälzt werden.

    Dass der säumige bzw. vertragsbrüchige Schuldner grundsätzlich den von ihm angerichteten Verzugsschaden tragen muss, wird durch ein ausführliches Rechtsgutachten bestätigt,
    das Prof. Dr. Isaak Meier, Ordinarius für Zivilprozessrecht und Schuldbetreibungs- und Konkursrecht an der Universität Zürich, am 11. Juli 2007 erstattet hat.

    Aus diesem Grund fordern wir Sie auf die offene Restforderung von CHF 147.80 bis spätestens 21.07.2015 zu begleichen.

    Natürlich habe ich es nun doch wieder mit der Angst zu tun bekommen. Es hört sich schon sehr „echt“ an.

    Daraufhin habe ich die Rechtsberatung beim KTipp konsultiert und die Antwort lautet:

    Ich beziehe mich auf Ihr Schreiben und danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.

    Ihre Recherchen sind korrekt (vgl. auch nachfolgenden Artikel), die Einleitung einer Betreibung kann aber nie zu 100% verhindert werden – in der Schweiz kann jeder jeden betreiben. Die grössten Chancen eine Betreibung zu verhindern, sehe ich, wenn Sie dem Inkassobüro einmalig einen eingeschriebenen Brief schicken. Erwähnen Sie, dass Sie den Fall nochmals abgeklärt hätten und die Kosten nicht geschuldet wären. Für Sie sei die Sache erledigt, weitere Schreiben würden Sie ignorieren und im Falle einer Betreibung Rechtsvorschlag erheben. Dazu der Hinweis “Kopie an Ktipp/saldo“ (keine tatsächliche Kopie nötig).

    https://www.ktipp.ch/artikel/d/in-die-inkasso-falle-getappt/

    Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben.

    Jetzt weiss ich ehrlich gesagt nicht, was ich machen soll. Ich habe keine Lust auf eine Betreibung. Ich frage mich, ob ich einfach bezahlen soll und gut ist. Oder ob ich es tatsächlich darauf ankommen lassen soll. Ich möchte auf keinen Fall einen Eintrag im Betreibungsauszug.

    Was denkt ihr? Machen was der KTipp sagt?

    Danke und Gruss
    Karin

  4. Nicole permalink am 22.04.2015, 14:25

    Hallo zusammen

    Credit Management AG stellt mir eine Mahnung über sage und schreibe CHF 235.35 zu. Der Rechnungsbetrag war ursprünglich CHF 115. Die Forderung setzt sich folgendermassen zusammen:

    -Grundforderung
    -Zins 8% seit 30.10.2014
    -Verzugsschaden
    -Mahnkosten
    -Admin. Gebühren
    -Kundenkosten

    Was davon kann ich in Abzug bringen?
    Wäre sehr dankbar für eine rasche Beantwortung meiner Frage.

    Grüsse aus Basel

    Nicole S.

    • Roggenmoser permalink am 25.04.2015, 00:19

      Verzugsschaden KANN nur von einem Richter festgelegt werden. Lt. OR
      Kundenkosten sind nicht definiert im Gesetz
      Wenn im Vertrag kein Zins festgelegt ist, darf nur 5% verrechnet werden.
      Wenn die Credit Managemant AG ein Inkassobür ist, so schreiben Sie auf die Mahnung: SIE HABEN KEINEN RECHTSTITEL GEGENÜBER MIR!
      Bezahlen Sie die Schuld direkt dem Gläubiger – pasta!!

  5. Roggenmoser permalink am 16.03.2015, 19:39

    Warum hatte bisher noch nie jemand den Mut eine Inkassofirma strafrechtlich zu belangen nut der Begründung von Nötigung, Bedrohung oder ungerechtfertigte Forderungen (Verzugsschaden)?

  6. Yves permalink am 02.12.2014, 15:40

    hallo,

    ich habe auch eine Forderung von Swisscom über Alphapay erhalten.
    Nach erstem Wiederspruch schriftlich bei Alphapay und Swisscom,
    sehe ich die Swisscomforderung als ok und möchte Sie gerne bezahlen.
    Auf meinen Einspruch zum Verzugsschaden ist Alphapay nicht eingegangen.
    Frage:
    – An wen überweise ich nun den offenen Betrag (ohne VERZUGSSCHADEN) Swisscom oder Alphapay?
    – Und muss ich mich nochmals wegen dem Verzugsschaden rechtfertigen, obwohl ich das schon getan habe?

  7. daniel permalink am 26.11.2014, 02:15

    Hallo

    Ich hab auch ein problem mit Alphapay. Alles fing an mit my one da ich 2 mal nicht die mindestrate bezahlt habe.kam schon Alphapay und mit dem scheiss my one Leuten kann man nichts mehr reden.Die lenken alles auf Alphapay.

    Meine frage ist ob sie dürfen 15% Verzugszins verlangen nur weil im my one Vertrag der Jahreszins 15 % beträgt..

    Ich muss jetz Rechtsvorschlag machen deswegen würde ich mich über eine Antwort freuen.

    Gruss dani

  8. Andreas permalink am 07.11.2014, 08:12

    Ich habe 2007 eine Rechnung von MyOne über 2500.- nicht sofort gezahlt. Von MyOne ging es zu Alphapay. Die haben eine Betreibung mit ca. 950 Kosten (Verzugsschaden, Zinsen, etc.) gestartet. Die Forderung von MyOne und deren „Verzugszinsen“ haben wir dann auch MyOne direkt gezahlt und Teilrechtsvorschlag gegen die Forderung von Alphapay eingelegt.
    Auf Nachfrage bezüglich Löschung des Betreibungsregistereintages (Oktober 2007) wurde das verneint weil ja immer noch die „Forderung“ von 950.- offen ist.
    Ich bin seit vielen Jahren Kunde bei der Swisscom. Dort habe ich das teuerste Abo und zahle monatlich 169.- und habe bei der Swisscom auch keinerlei Rechnung offen. Gestern wollte ich eine Zusatzkarte zu meinen Infinityabo holen. Der Mediamarktmitarbeiter hat mich dann mit einmal befremdlich angeschaut und mich an die Nummer 0800 800 800 verwiesen. Er könne mir die Karte nicht aushändigen. Dort angerufen und nach 15min in der Warteschlange wurde mir mitgeteilt, dass ich noch eine offene Rechnung bei Alphapay habe und ich deswegen keine Karte bekomme!!!

    A. Die Forderung war nicht rechtens und der Teilrechtsvorschlag wurde 2007 von Alphapay nicht angefechtet.

    B. wir reden von etwas, dass über 7 Jahre zurück liegt.

    Am liebsten würde ich Alphapay nun für den Schaden haftbar machen welcher mir entstanden ist (1. Stunde umsonst durch die Gegend gefahren und ca. 30 min im Mediamarkt gestanden)

    Und vielleicht noch kurz um es klarzustellen:
    Ja, ich habe 2007 die Rechnung nicht sofort gezahlt und habe die Betreibung abgewartet. Letztendlich habe ich dann aber meine Schulden gezahlt und habe niemals die Firma Alphapay mit irgendeinem Auftrag um Inkasso beauftragt.

    Abgesehen davon: Wie grenzt Alphapay Verzugsschaden, Bearbeitungsgebühren und Verzugszinsen voneinander ab? Sieht eher nach dem Versuch aus gleich 3 mal zuzulangen…

    Gruss
    Andreas

  9. Markus Müller permalink am 23.10.2014, 09:27

    “Beim Inkasso durch Dritte schuldet der Kunde zusätzlich Gebühren für deren Inkassoaufwand.”

    Art. 23
    Der Vertrag ist für denjenigen unverbindlich, der sich beim Abschluss
    in einem wesentlichen Irrtum befunden hat.

    Ich meine nein!

    • Roggenmoser permalink am 25.04.2015, 00:24

      Markus, Art. 23 bezieht sich auf das OR und hat mit Inkasso überhaupt nichts zu tun! Jede Firma / jeder Gläubiger kann den Schuldner direkt mahnen und betreiben. Wenn er diese Aufgabe einem Inkassobüro übergibt, so besteht zwischen denen ein Vertrag – aber nie Inkassobüro gegenüber dir!

  10. Daniel permalink am 05.08.2014, 12:14

    Selbes bei mir – Rechnung beträgt 198.40 bei UPC & jetzt will intrum justitia 145.00 CHf Verzugsschaden….

    • Philipp permalink am 05.08.2014, 12:32

      Salue Daniel
      empfehle, dass Du die offene Schuld sowie Verzugszins sofort bezahlst. Die diff – also der Verzugsschaden – musst du auf keinen Fall bezahlen – siehe Musterbrief. Das Ganze wird dich 2-3 einschreiben, Telefonate etc „kosten“, schlussentlich bist du aber im Recht. Wenn Dich die „Profis“ dann mal anrufen immer verlangen, dass alles schriftlich läuft, keine Aussagen machen. Wenn Du Glück hast senden Dir dann die Typen sich widersprechende Briefe womit du die dann total Schachmatt stellen kannst.
      so lief es jedenfalls bei mir ab – seit Monaten nix mehr gehört…
      Viel Glück und viel spass

      • Patrick permalink am 05.08.2014, 12:41

        Bei mir wars ähnlich: nach einigen Briefwechseln (nur die ersten beiden versandte ich per Einschreiben) bekam ich einen Anruf einer Frau von AlphaPay, die überraschend freundlich war und sogar direkt sagte, dass AlphaPay eine Tochter von SwissCom ist. Sie forderte mich auf zu zahlen und fügte hinzu, dass ich sonst keinen Vertrag mehr bei der SwissCom abschliessen könne. Ich sagte ihr, dass mir das sogar entgegen komme, weil ich dort sicher keinen Vertrag mehr möchte. Dies ist nun einige Monate her und ich habe seit dem nichts mehr gehört.
        Ich glaube die Inkasso Büros können recht schnell einschätzen, wer weiss, dass er im recht ist. Daher haben sie es dann bei mir noch mal mit der Drohung versucht, keinen Vertrag mehr bei der SwissCom abschliessen zu können.

        • Daniel permalink am 05.08.2014, 13:13

          Danke für die fixen Informationen. Ich werde es so versuchen. Aber auf welches Konto soll ich das Geld überweisen? Auf das der UPC oder auf das von justitia? Das witzige an der Sache ist ja noch, dass ich bisher noch nicht eine Rechnung erhalten hatte.

          Danke für eure Mühe

  11. thomas permalink am 02.05.2014, 15:15

    Hallo Patrick

    Kann man die bezahlten Verzugsschaden gebühren ect zurück verlangen?

    • Patrick permalink am 02.05.2014, 15:19

      Hallo Thomas,
      ich denke nicht, dass sie sie zurückerstatten würden, sofern du das tust. Das müsste also wahrscheinlich über ein Gericht laufen und das lohnt sich wohl kaum. Kannst es natürlich versuchen, aber so dreist wie sie die bei mir immer wieder eingefordert haben, glaube ich nicht, dass sie das Geld ohne direkten juristischen Druck wieder rausrücken.

  12. Philipp permalink am 04.03.2014, 13:20

    Salue Patrick
    Die Forderung Swisscom bei mir war berechtigt – diese plus Verzugszins ist bezahlt. Alpapay meint nun, da a) die Forderung zediert wurde und b) in den allg Bedinungen Swiscom aufgeführt ist, dass Inkassogebühren
    zalbar sind, sei nun auch der Verzugschaden gerechtfertig und zahlbar.
    Dazu noch kräftig Telefonterror…
    Gruss
    Philipp

    • Patrick permalink am 04.03.2014, 13:29

      Das in den AGBs habe ich dann auch gesehen, weshalb ich mir nicht sicher war wer dann im Recht ist. Ich denke aber, wenn sie wirklich im Recht wären, würden sie das ganze schneller an die nächste Instanz weiterleiten …

      Ich finde es eine Frechheit den Verzugsschaden in den AGBs vorzusehen aber vor dem Hintergrund, dass Alphapay eine Tochterfirma der SwissCom ist, macht es Sinn …
      Das mit dem Telefonterror klingt ja nicht gut, meine Nummer haben sie zum Glück nicht oder sind zu geizig auf Handy anzurufen …

  13. Philipp permalink am 04.03.2014, 12:50

    Salue Patrick
    habe ahenliche Probleme – Alphapay macht nun auf Gläubiger da die forderung von Swisscom zediert wurde. Wie ging Deine Geschichte weiter?
    Gruss
    Philipp

    • Patrick permalink am 04.03.2014, 13:08

      Hallo Philipp,
      ich habe ihnen nun eine Kopie des Nachsendeauftrags geschickt und sehr direkt geschrieben, dass, wenn sie nicht beweisen können, dass ich die Rechnungen bekommen habe oder durch mein Verschulden nicht bekommen habe, sie mich nicht weiter mit ihren Forderungen belästigen sollen. Seit einer Woche habe ich nichts mehr gehört, ich glaube aber da kommt noch was …
      Wie sieht denn deine Situation aus? Hat SwissCom auch vergessen dir Rechnungen zu schicken und dann AlphaPay auf dich angesetzt?
      Gruss,
      Patrick

  14. Patrick permalink am 17.02.2014, 14:17

    Hallo,

    ich werde seit einiger Zeit von der Alphapay AG belästigt, welche die SwissCom auf mich angesetzt hat. Sauer daran macht mich zunächst einmal, dass ich die zwei ursprünglichen Rechnungen der SwissCom nicht bezahlt habe, weil ich sie nie erhalten habe. Ca. ein halbes Jahr nach dem Rechnungsdatum kontaktierte mich die Alphapay AG mit der einer entsprechenden Forderung, die natürlich auch Verzugszins und Verzugsschaden enthielt. Ich bezahlte den ursprünglichen Betrag direkt und teilte mit, dass, da ich die Rechnungen nie erhalten hätte, ich weder den Verzugszins noch den Verzugsschaden zu tragen hätte. Ich bekam dann interessanter weise sehr schnell von der Alphapay Kopien der beiden original Rechnungen plus die Kopie einer Mahnung zugeschickt, die die SwissCom damals angeblich an mich versandt hätte (sonst ist nie ein Brief an mich verloren gegangen, hier steckt die SwissCom also auch irgendwie mit drin!). Einige Briefwechsel später entrichtete ich dann den Verzugszins, da dieser weniger als 10 CHF Betrug und ich hoffte, dass die Alphapay im Wissen, dass ihre Forderung nach dem Verzugsschaden widerrechtlich ist, mich nun in Ruhe lassen würde (Der Verzugsschaden beträgt übrigens CHF 144.70, was bei einer Ursprungsschuld von ca. CHF 300 mehr oder weniger das maximum laut dieser Tabelle [1] ist!).
    Natürlich bekam ich nun einen weiteren Brief von der Alphapay, in welchem sie den Verzugsschaden rechtfertigen (naiv von mir zu glauben, sie würden so schnell klein bei geben). Diesem lag auch eine Kopie des Vertrages bei, den ich damals bei SwissCom unterzeichnete und in welchem steht

    „Beim Inkasso durch Dritte schuldet der Kunde zusätzlich Gebühren für deren Inkassoaufwand.“

    Da ich das ganze ja unterschrieben habe, ist meine Frage nun, ob AlphaPay hiermit den Verzugsschaden rechtlich durchdrücken kann?

    Ich wäre für eine Beantwortung dieser Frage, sonstige Hinweise oder Tipps zum weiteren Vorgehen sehr dankbar!!!

    Mit besten Grüssen,
    Patrick

    [1] http://inkasso-abzocke.ch/wp-content/uploads/2013/08/VSI-Verzugsschadentabelle_Stand-25.08.2013_25.08.2013.png

    • Roggenmoser permalink am 16.03.2015, 19:42

      Humbug lieber Patrik diese Verzugsschadentabelle!!
      Gemäss Gesetz kann nur ein Richter den eventuellen Verzugsschaden bemessen.

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